Inhalt
Willkommen beim Marschbuch
Was ist das Marschbuch?
Mit dem Marschbuch verwaltet deine Gruppe ihr Notenarchiv: Stücke, Stimmen und wer welche Noten bekommt, an einem Ort.
Stücke finden und sortieren
Unter Stücke steht das ganze Notenarchiv, sortiert nach Titel. Mit einem Tipp auf eine Spaltenüberschrift (Nr., Titel, Art, Komponist / Bearb., Verlag, Stimmen) sortierst du nach dieser Spalte, ein zweiter Tipp dreht die Reihenfolge um. Ein kleiner Pfeil zeigt, wonach gerade sortiert ist. Stücke ohne Eintrag in der Spalte stehen immer am Ende. Auf dem Handy wählst du die Sortierung in der Zeile Sortieren über der Liste. Suche und Filter behalten die gewählte Sortierung.
Anträge vom Pult
Was ist ein Antrag?
Am Pult kann jedes Mitglied an einem Stück einen Fehler melden, auch ohne Internet: falsche Stimme, gleiches Stück wie ein anderes, Titel falsch, andere Fassung als Standard, bitte löschen oder Sonstiges. Beim nächsten Abgleich kommt der Antrag im Marschbuch an. Wer Noten verwaltet, sieht ihn unter Anträge (auf der Startseite steht in der Karte „Bestand“, wie viele offen sind).
Annehmen oder ablehnen
Oben stehen die offenen Anträge, die ältesten zuerst, darunter die zuletzt erledigten. Jede Karte zeigt das Stück, das gemeldete Blatt (Version, Stimme, Fassung), was gemeldet wurde, die Notiz und wer den Antrag wann gestellt hat. Eine Antwort ist freiwillig.
| Antrag | „Annehmen“ macht |
|---|---|
| Falsche Stimme | ordnet das Blatt der richtigen Stimme zu |
| Gleiches Stück wie … | hängt die Noten an das andere Stück und archiviert dieses (bei nur einer Version mit Noten kannst du ihr beim Ziel eine Bezeichnung geben) |
| Titel falsch | übernimmt den gemeldeten Titel |
| Bitte löschen | entfernt die gemeldete Fassung (war es die einzige, das ganze Blatt; das Original bleibt gespeichert) |
| Andere Fassung als Standard | nichts automatisch: wähle die Fassung auf der Stückseite und setze den Antrag dann auf „Erledigt“ |
| Sonstiges | nichts automatisch, nur „Erledigt“ |
Auftritt
Was ist der Auftrittsmodus?
Beim Auftritt öffnet ein Gerät, der Master, das nächste Stück auf allen Geräten der Kapelle, jeweils in der Stimme, die jeder heute spielt. Das geht ohne Internet: Die Geräte verbinden sich über ein eigenes WLAN. Die Noten liegen vorher schon auf den Geräten (Abgleich am Pult).
Router einschalten
Für den Auftritt brauchst du einen eigenen kleinen Reiserouter, der nur das WLAN der Kapelle aufspannt, z. B. den GL.iNet Beryl AX. Er braucht kein Internet. Wichtig sind zwei Einstellungen: Die Client-Isolation (auch AP-Isolation genannt) ist aus und es gibt kein Gastnetz, sonst sehen sich die Geräte nicht. Verbinde alle Geräte mit diesem WLAN.
Alle ins Router-WLAN
Schalte den Router ein und verbinde alle Geräte, auch den Master, mit seinem WLAN. Öffne dann am Pult das Verzeichnis und tippe auf Auftritt.
Meine Stimme heute
Zuerst fragt das Pult Meine Stimme heute. Wähle die Stimme, die du heute spielst. Sie gilt nur für diesen Auftritt und ändert nichts an deinen Zuteilungen. Danach tippst du auf Teilnehmen oder, wenn du den Auftritt leitest, auf Auftritt leiten.
Der Master: Auftritt leiten
Wer das Recht „Auftritt leiten (Master)“ hat, sieht Auftritt leiten. Das Gerät wird zum Master und die anderen finden es von selbst. In der Steuerung des Masters:
- Nächstes spielen öffnet das nächste Stück der Warteschlange auf allen Geräten.
- Warteschlange: mit ↑ und ↓ änderst du die Reihenfolge, ✕ nimmt ein Stück heraus, Jetzt spielt es sofort.
- Suche: Such ein Stück und hänge es mit + an die Warteschlange oder spiele es mit Jetzt.
- Heute anhängen übernimmt die Stücke aus der Liste „Heute“ in die Warteschlange.
- Unter Gespielt steht, was schon dran war.
Nach Jetzt spielen siehst du am Master deine eigenen Noten. Mit Steuerung kommst du zurück zur Steuerung.
Die Teilnehmer
Wer teilnimmt, sieht die Noten des Masters in der eigenen Stimme. Die Statuszeile zeigt, ob die Verbindung steht und was Als Nächstes kommt. Wer ein anderes Stück sehen möchte, tippt auf Selbst wählen und blättert allein. Mit Zurück zu … (mit dem Titel) ist man wieder beim Master.
Ohne Router
Fällt der Router aus oder ist keiner da, funktioniert das Pult weiter wie sonst: Jeder öffnet sein Stück selbst. Nur das gemeinsame Umschalten geht dann nicht.
Beenden und Mitschrieb
Am Ende tippt der Master auf Auftritt beenden und gibt einen Titel ein, z. B. „Frühschoppen“. Das Pult hat mitgeschrieben, welche Stücke wann gespielt wurden. Der Mitschrieb kommt beim nächsten Abgleich mit Internet ins Marschbuch.
Mitschriebe lesen
Unter Auftritte (für alle mit „Auftritt leiten“ oder „Noten verwalten“) steht eine Liste: Datum, Titel, Zahl der Stücke, Dauer und wer geleitet hat, die neuesten zuerst. Ein Tipp auf einen Auftritt zeigt die Stücke mit Nummer und Uhrzeit. Hat ein Stück inzwischen einen anderen Titel, steht der heutige in Klammern dahinter. Der Titel führt zum Stück. Wie du einen Mitschrieb korrigierst, steht im nächsten Kapitel.
Wenn etwas nicht klappt
| Meldung | Was tun |
|---|---|
| „Lokales Netzwerk ist nicht erlaubt: Einstellungen › Datenschutz › Lokales Netzwerk › Marschbuch einschalten“ | Das iPad oder iPhone darf das WLAN der Kapelle nicht nach dem Master durchsuchen. Schalte die Erlaubnis in den Einstellungen für das Marschbuch ein. |
| „Dieser Master gehört zu einer anderen Gruppe.“ | Du hast dich mit dem Master einer anderen Gruppe verbunden. Prüf, ob du in der richtigen Gruppe angemeldet bist. |
| „Der Master hat eine andere App-Version. Bitte Marschbuch auf allen Geräten aktualisieren.“ | Aktualisiere das Marschbuch auf allen Geräten auf dieselbe Version. |
Anmerkungen
Mit dem Stift anmerken
Am Pult kannst du in die Noten schreiben: Tipp in der Leiste auf Stift, Marker oder Radierer.
- Stift gibt es in Schwarz, Blau und Rot. Wie fest du aufdrückst, bestimmt die Strichdicke.
- Marker hebt Stellen gelb hervor, ohne die Noten zu verdecken.
- Radierer löscht ganze Striche, die du berührst. Du kannst nur deine eigenen Striche radieren.
- ↶ nimmt deinen letzten Strich auf dieser Seite zurück.
- Normalerweise zeichnet nur der Apple Pencil, Finger blättern. Hast du keinen Stift, schalte Finger zeichnet ein. Dann sind Blättern, Zoomen und Wischen mit dem Finger aus, bis du das Stück wechselst.
Anmerkungen gehören zur Stimme
Die Anmerkungen hängen an der Stimme, nicht an deinem Gerät. Alle, die dieselbe Stimme spielen, sehen dieselben Striche. Du zeichnest auch ohne Internet. Beim nächsten Abgleich wandern deine neuen Striche zu den anderen und ihre zu dir. Wird eine Stimme einem anderen Stück oder einer anderen Stimme zugeordnet, ziehen die Anmerkungen mit um.
Ein- und ausblenden, nur ansehen
Mit Anmerkungen aus/ein blendest du alle Striche auf dem Gerät aus oder wieder ein. Das merkt sich das Gerät. Solange sie ausgeblendet sind, zeichnet auch der Stift nicht. Im Rollen-Modus siehst du die Anmerkungen nur, gezeichnet wird dort nicht.
Anmerkungen verwalten
Wer Noten verwaltet, öffnet auf der Stückseite bei einer Fassung mit Anmerkungen den Link ✎ Zahl. Die Seite Anmerkungen zeigt:
- die Seiten mit Strichen, so wie sie am Pult aussehen,
- eine Liste: wer wann wie viele Striche gezeichnet hat und auf welchen Seiten,
- Striche von … löschen für die Striche einer Person,
- Auf den Stand vor … zurücksetzen (Beginn dieser Zeile): Alles, was ab diesem Zeitpunkt gezeichnet wurde, verschwindet. Was davor gezeichnet und erst danach gelöscht wurde, kommt zurück. Die Striche dieser Zeile selbst kommen damit nicht zurück,
- Auf den Stand nach dieser Sitzung zurücksetzen (Ende dieser Zeile): Was bis dahin gezeichnet und später gelöscht wurde, kommt zurück, auch die Striche dieser Zeile. Was später gezeichnet wurde, verschwindet,
- Alle Anmerkungen löschen unten.
Vor jedem Löschen fragt das Marschbuch nach. Gelöschte Striche gehen nicht verloren: Über Auf den Stand nach dieser Sitzung zurücksetzen holst du sie wieder. Hat eine Fassung nur noch gelöschte Anmerkungen, zeigt die Stimmen-Tabelle ein blasses ✎ 0; es führt zur selben Seite. Einzelne fremde Striche radierst du am Pult.
Neue aktive Fassung
Schaltest du eine andere Fassung aktiv, beginnt sie ohne Anmerkungen. Die Anmerkungen der bisherigen Fassung bleiben an ihr erhalten und sind wieder da, sobald du sie erneut aktiv schaltest. Auch Striche, die jemand ohne Internet noch auf der bisherigen Fassung gezeichnet hat, gehen nicht verloren: Sie kommen beim nächsten Abgleich an und landen an der bisherigen Fassung, solange die Stimme der Person noch zugeteilt ist.
Fassungen mit eingebrannten Anmerkungen
Manche Noten kommen schon mit Anmerkungen im PDF an, z. B. aus GoodReader als „annotated“. Beim Import landen sie als weitere, nicht aktive Fassung. Unter Fassungen mit eingebrannten Anmerkungen (Link im Stückverzeichnis) siehst du alle: Stück, Version, Stimme und die Fassung, die jetzt aktiv ist.
- Ansehen öffnet das PDF.
- Als Standard schaltet diese Fassung aktiv. Hat die bisherige aktive Fassung Anmerkungen vom Pult, fragt das Marschbuch vorher nach.
- Alle als Standard stellt alle Fassungen um, deren aktive Fassung keine Anmerkungen hat. Blätter mit Anmerkungen bleiben unberührt. Hat ein Blatt mehrere Fassungen mit „annot…“ im Namen, überspringt das Marschbuch es und nennt es dir: Wähle dort selbst mit Als Standard.
Automatisch wird nichts umgestellt.
Setlisten, Statistik und Export
Setlisten
Eine Setlist ist eine geordnete Liste von Stücken, zum Beispiel für den Frühschoppen. Sie liegt im Marschbuch und wird beim Abgleich auf die Geräte geladen. Du siehst sie unter Setlisten, wenn du das Recht „Auftritt leiten“ oder „Noten verwalten“ hast.
Setlist anlegen und sortieren
Tipp auf Neue Setlist. Gib einen Namen ein (er darf nur einmal vorkommen) und bei Bedarf eine Notiz. Such dann oben ein Stück und füge es hinzu. Mit ↑ und ↓ änderst du die Reihenfolge, ✕ nimmt ein Stück heraus. Ein Stück steht höchstens einmal in einer Setlist. Am Ende tippst du auf Setlist anlegen (bei einer vorhandenen Setlist auf Speichern).
Archivierte Stücke bleiben in der Setlist stehen und sind mit „(archiviert)“ markiert. Eine Setlist löschen heißt nur: die Liste ist weg. Die Stücke bleiben im Archiv.
Setlist aus Auftritten erzeugen
Auf der Seite Auftritte wählst du ein oder mehrere Auftritte aus und tippst auf Setlist erzeugen. Gib der Setlist einen Namen und wähle die Ordnung:
- Reihenfolge des ersten Auftretens: so, wie die Stücke zum ersten Mal gespielt wurden.
- Häufigste zuerst: die am öftesten gespielten oben.
Einträge, die nur einen Titel haben und kein Stück im Archiv, kommen nicht in die Setlist. Die Seite sagt dir, wie viele es waren.
Setlisten am Pult
Im Verzeichnis, im Reiter Heute, gibt es Aus Setlist …. Du wählst eine Setlist, und sie ersetzt deine Heute-Liste. Ist die Heute-Liste nicht leer, fragt das Pult erst „Heute-Liste ersetzen?“. Stücke, die in deinem Verzeichnis nicht vorkommen, werden nicht übernommen. Das Pult sagt, wie viele das sind. Die Setlisten kommen mit dem Abgleich aufs Gerät, danach geht es auch ohne Internet.
Am Master gibt es neben Heute anhängen den Knopf Setlist anhängen …. Er hängt alle Stücke der Setlist an die Warteschlange an. Die Warteschlange fasst höchstens 50 Stücke. Was nicht mehr passt, meldet das Pult mit „Warteschlange voll“.
Mitschrieb korrigieren und nachträglich erfassen
Das Recht „Noten verwalten“ brauchst du, um einen Mitschrieb zu ändern.
- Korrigieren: Öffne einen Auftritt und tippe auf Bearbeiten. Du kannst Titel, Notiz, Beginn und Ende ändern und Stücke hinzufügen, entfernen oder umsortieren. Ein Eintrag kann auch nur einen freien Titel haben.
- Nachträglich erfassen: Auf der Seite Auftritte tippst du auf Auftritt erfassen, wenn am Pult nichts mitgeschrieben wurde.
- Löschen: Im Auftritt gibt es Löschen (mit Rückfrage).
Ein Auftritt, den du korrigiert hast, wird vom Gerät nie überschrieben. Ein gelöschter Auftritt kommt auch durch einen späteren Upload des Geräts nicht zurück.
Statistik
Auf der Seite Auftritte führt Statistik zur Auswertung. Wähle den Zeitraum (zum Beispiel Dieses Jahr, Letztes Jahr, Letzte 12 Monate oder eigene Daten). Du siehst, wie viele Auftritte und Einträge es gab und wie viele verschiedene Stücke. Die Tabelle zeigt je Stück die Anzahl, die Auftritte und wann es zuletzt gespielt wurde. Du kannst sortieren und mit Auch nie gespielte Stücke die Stücke ohne Auftritt im Zeitraum dazunehmen. Einträge ohne Stück werden nur gezählt.
Export
Exportieren dürfen Personen mit den Rechten Noten exportieren und Noten verwalten (ein Admin hat beide). Mitglieder können nicht exportieren. Du findest den Export unter Export.
Was du exportieren kannst
- Satz eines Stücks (alle Stimmen): eine Version des Stücks mit allen Stimmen. Auch auf der Stückseite über Satz exportieren.
- Alle Noten einer Stimme: diese Stimme über alle Stücke.
- Alle Stimmen eines Instruments.
- Setlist für eine Stimme: die Stücke der Setlist in ihrer Reihenfolge. Auch auf der Setlist-Seite über Für eine Stimme exportieren.
Es zählt immer die aktive Fassung jeder Stimme. Stücke und Stimmen im Archiv werden nicht mit exportiert.
Format und Anmerkungen
- ZIP mit einzelnen PDF-Dateien: eine Datei je Stimme und Stück.
- Ein zusammengefügtes PDF: alles hintereinander in einer Datei.
- mit Anmerkungen (Stift und Marker vom Pult) zeichnet die Anmerkungen in die PDFs ein.
Tipp auf Exportieren. Der Browser lädt die Dateien, zeigt den Fortschritt (zum Beispiel „12 / 48“) und speichert die Datei. Der Export läuft in deinem Browser, nicht auf dem Server. Lass das Fenster offen, bis er fertig ist.
Fehlende Stücke
Bei Setlist für eine Stimme wird ein Stück ausgelassen, wenn die Stimme dazu fehlt oder das Stück archiviert ist. Die
Stücke stehen in einer Liste auf der Seite. Im ZIP liegt sie zusätzlich als Datei Fehlende Stücke.txt. Hat ein Stück die
Stimme nur in einer anderen Version, kommt diese Version in den Export.
Grenzen
Ein Export hat höchstens 2000 Dateien. Ein ZIP darf höchstens 1 GB groß sein, ein zusammengefügtes PDF höchstens 300 MB. Ist es mehr, kommt eine Meldung mit der Größe. Wähle dann enger aus. Es wird nichts heruntergeladen und nichts protokolliert.
Geschützte PDFs
Manche PDFs von Verlagen sind geschützt. Das Marschbuch kann sie nicht in ein zusammengefügtes PDF einbauen. Der Export bricht
dann mit dem Namen der Datei ab. Exportiere in diesem Fall als ZIP. Mit Anmerkungen kommt eine solche Datei im ZIP
ohne Anmerkungen hinein. Die Datei Hinweise.txt im ZIP nennt sie.
Jeder Export wird protokolliert
Das Marschbuch schreibt jeden Export auf, bevor die Dateien bereitstehen: wann, wer, was, in welchem Format, mit oder ohne Anmerkungen und wie viele Dateien. Das Protokoll steht auf der Seite Export unten. Dort stehen auch die Stücke, die am Pult geteilt wurden. Es zeigt 100 Einträge, mit Ältere blätterst du weiter. Scheitert der Export danach, bleibt der Eintrag trotzdem stehen.
Mitglieder einladen und Listen importieren
Wer darf das?
Einladen und Listen importieren darfst du mit dem Recht „Mitglieder verwalten“. Solange die Gruppe noch nicht freigegeben ist, ist Einladen grau und das Marschbuch sagt dir, warum. Liste importieren und Aushilfe einladen siehst du dann noch nicht.
Einzelne Person einladen
Auf der Seite Mitglieder tippst du auf Einladen. Du wählst, ob die Einladung per E-Mail kommt oder als Link per WhatsApp. Dann trägst du die E-Mail-Adresse (oder die Handynummer) ein, optional Vor- und Nachnamen, den Status und die Rolle. Ohne Auswahl gilt die Standardrolle. Bei Stimme(n) legst du fest, welche Noten die Person sehen soll. Mit Einladung senden geht die Mail raus, mit Link erstellen bekommst du einen Text mit Link zum Kopieren.
Aushilfe einladen
Eine Aushilfe sieht nur die Stimmen, die du auswählst, und nur bis zu einem Datum. Tipp auf Aushilfe einladen, wähle die Stimme(n) und trage bei Zugriff bis das Datum ein. Danach verschwinden die Noten der Aushilfe beim nächsten Abgleich vom Gerät.
Eine Liste importieren
Hast du schon eine Mitgliederliste, musst du nicht jede Person einzeln einladen. Tipp auf der Seite Mitglieder auf Liste importieren. Du kannst auch die Liste aus eurer Vereinsverwaltung nehmen, wenn sie sich als Tabelle exportieren lässt.
Welche Datei geht?
- Excel (
.xlsx) oder CSV (.csv, auch.txt). Ältere Formate wie.xls,.odsoder.numbersspeicherst du vorher als Excel oder CSV neu ab. - Bei CSV am besten CSV UTF-8. In Excel heißt das: „Speichern unter“ und dann „CSV UTF-8 (durch Trennzeichen getrennt)“. Sonst können Umlaute falsch aussehen. In der Vorschau siehst du das sofort an den Namen.
- Höchstens 5 MB und 500 Zeilen. Größere Listen teilst du in mehrere Dateien.
- Die erste Zeile muss die Spaltenüberschriften enthalten.
Welche Spalten?
Das Marschbuch erkennt die Spalten an ihrer Überschrift. Pflicht sind eine Spalte für den Namen und eine für die E-Mail.
| Überschrift (Beispiele) | Inhalt |
|---|---|
| Vorname, Nachname (oder nur Name) | Name der Person |
| E-Mail, Mail, E-Mail-Adresse | Adresse für die Einladung |
| Status | aktiv, passiv oder Aushilfe |
| Stimme, Position | Stimme, in der die Person spielt |
Andere Spalten wie Instrument oder Register werden angezeigt, aber nicht verwendet. Spalten, die das Marschbuch nicht kennt, werden in der Vorschau genannt und ignoriert.
Vorschau und Entscheidungen
Nach dem Auswählen der Datei siehst du eine Vorschau mit allen Zeilen und oben mit Zahlen. Es wird noch nichts eingeladen. Der Knopf zum Einladen bleibt gesperrt, bis alles entschieden ist, und nennt dir die Gründe.
Status. „aktiv“, „passiv“, „Aushilfe“ und leer erkennt das Marschbuch selbst. Bei anderen Werten, zum Beispiel „Ehrenmitglied“, fragt es nach: aktiv, passiv, Aushilfe oder überspringen. Du entscheidest je Wert, nicht je Person.
Stimmen. Auch hier wird je verschiedenem Text in der Liste entschieden. Ist der Text eindeutig (zum Beispiel das Kürzel einer Stimme), steht dort erkannt. Bei einem Vorschlag musst du die Stimme bestätigen. Passen mehrere, wählst du aus. Wird nichts erkannt, suchst du die Stimme selbst aus oder wählst ohne Stimme. Das Marschbuch rät nie still.
Synonym merken. Mit dem Häkchen bei Als Synonym merken (nur mit dem Recht „Noten verwalten“ sichtbar) lernt das Marschbuch den Text der Liste: Beim nächsten Import ist „1. Flügelhorn“ dann gleich erkannt. Ein Synonym gehört immer zu einer Stimme.
Aushilfen. Hat die Liste Aushilfen, trägst du oben ein Zugriff bis ein. Das Datum gilt für alle Aushilfen dieses Imports. Eine Aushilfe braucht eine Stimme, sonst wird die Zeile übersprungen.
Warum fehlen manche Personen?
Das Marschbuch lädt per E-Mail ein. Wer keine (oder eine ungültige) Adresse hat, wird übersprungen und steht mit dem Grund in der Vorschau und im Bericht. Diese Personen kannst du später einzeln einladen. Übersprungen werden auch Zeilen, die in der Datei doppelt vorkommen.
Einladen
Mit dem Knopf N einladen (zum Beispiel „12 einladen“, die Zahl der Personen steht darin) legt das Marschbuch die Einladungen an. Der Fortschritt steht auf der Seite. Lass den Tab offen, bis alles durch ist. Bricht das Netz ab, wähle die Datei noch einmal: Wer schon eingeladen ist, wird erkannt und nicht doppelt eingeladen.
E-Mails sofort senden. Ist das Häkchen gesetzt, bekommt jede Person gleich ihre Einladung. Es gehen höchstens 100 E-Mails je Import raus, und wird der Versand gebremst, hört das Marschbuch damit auf. Bei großen Listen wählst du das Häkchen besser ab. Die Einladungen stehen trotzdem. Die Links kannst du danach in der Mitgliederliste teilen oder erneut senden.
Ein zweiter Import
Du kannst dieselbe Liste später noch einmal einlesen, zum Beispiel mit neuen Zeilen. Personen, die schon Mitglied sind (schon Mitglied) oder noch eine offene Einladung haben (schon eingeladen), bleiben unberührt: Das Marschbuch ändert dabei weder Namen noch Status noch Stimmen. Eine Einladung, die abgelaufen ist, wird neu angelegt.
Der Bericht
Am Ende zeigt die Seite, wie viele eingeladen, ohne E-Mail eingeladen, schon Mitglied, schon eingeladen, übersprungen oder fehlgeschlagen sind. Mit Bericht als CSV lädst du die Liste mit Zeile, Name, E-Mail, Ergebnis und Grund herunter, um sie nachzuarbeiten. Dann geht es mit Zur Mitgliederliste weiter.
Datenschutz
Die Datei bleibt auf deinem Gerät und wird nicht gespeichert. Gespeichert werden nur die Einladungen und die Synonyme, die du merken lässt. Wer eine Liste importiert, braucht dafür dieselbe Grundlage wie für jede Mitgliederliste der Gruppe, zum Beispiel die Aufgabe im Verein oder die Zustimmung der Personen. Gib Listen nur für Personen ein, die ihr einladen dürft.